Informationen vom 10. November 2025
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
der Kinder- und Jugendbeirat ist die Interessenvertretung der 10 bis 18jährigen in unserer Stadt. Der Beirat fungiert als Bindeglied zur Verwaltung und auch zur Selbstverwaltung. Der Beirat hat Rede- und Teilnahmerechte in den Ausschüssen und kann dort zu jugendpolitischen Themen Stellung beziehen und auch eigene Anträge stellen. Der Kinder- und Jugendbeirat arbeitet unabhängig und wird bei seiner Arbeit von der Stadtjugendpflege unterstützt. Die Wahlzeit des KJB endet im November. Folglich muss die Wahl des neuen Kinder- und Jugendbeirates zeitnah stattfinden. Am Dienstag den 18.November findet die Wahl ab 16 Uhr im Rahmen einer sogenannten Vollversammlung in der Mensa der Wagrienschule in der Hoheluftstraße statt. Wahlberechtigt sind alle Kinder und Jugendliche, die am Wahltag das 10. Lebensjahr vollendet haben, nicht älter als 18 Jahre sind und Ihren Hauptwohnsitz in Oldenburg haben. Um Mitglied im KJB zu werden, muss man zwischen 12 und 18 Jahren alt sein und den Hauptwohnsitz in Oldenburg haben. Die Wahl findet in der Jugendvollversammlung statt. Wer also Interesse hat sich im Kinder- und Jugendbeirat zu engagieren oder sich zunächst auch nur informieren möchte, meldet sich bitte bei der Stadtjugendpflegerin Bianka Koll. Frau Koll ist unter der Rufnummer 0173/5187876 zu erreichen. Die Arbeit des KJB ist wichtig und verleit der jungen Generation eine Stimme, wenn es um wichtige Entscheidungen geht. Über eine rege Beteiligung an der Wahl, sei es nun aktiv oder passiv, würde ich mich sehr freuen.
Ende Oktober habe ich gemeinsam mit Besuchern und Besucherinnen aus Dänemark verschiedene ostholsteinische Destinationen besucht, um den dänischen Gästen an einigen Beispielen zu zeigen, wie sich die Region touristisch entwickelt und welche stadtplanerischen Projekte sich aktuell gerade in der Umsetzung befinden. Das war der Gegenbesuch, nachdem ich bereits im Mai in Dänemark sein durfte. Wir starteten auf der Insel Fehmarn in Burgtiefe, wo uns vom Tourismusservice über neue Konzepte berichtet wurde. Aber auch planerische Herausforderungen wurden dargestellt. Die planerischen Voraussetzungen, wie zum Beispiel die Beachtung von Landesentwicklungs- und Regionalplänen, unterscheidet sich schon sehr, im Vergleich zu den dänischen Nachbarn. Es folgte die Besichtigung eines ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebes, der sich neu ausrichtet und dabei den touristischen Weg eingeschlagen hat. Auch im Ferienresort Weissenhäuser Strand wurden wir vom Geschäftsführer David Depenau empfangen, der sich mit uns über den Fachkräftemangel, benötigte Mitarbeiterunterkünfte und Chancen aus dem Bau des Belttunnels unterhielt. Am zweiten Tag besuchten wir die Stadt Neustadt und wurden durch ein Neubaugebiet geführt und konnten die Bauarbeiten an der sogenannten Hafen-Westseite in Augenschein nehmen. In Heiligenhafen haben wir uns dann ein Bild von der touristischen Entwicklung der letzten 20 Jahre machen können. Das Treffen war wieder eine schöne Erfahrung und hat das bestehende Netzwerk nach Dänemark erweitert und gestärkt. Ich hoffe, dass diese Verbindungen nicht nur fortbestehen, sondern auch vertieft werden können.
In der vergangenen Woche war ich in das Innenministerium eingeladen. Dort wurden uns die Evaluationsergebnisse zum neukonzipierten Bäderdienst von der zukünftigen Innenministerin Magdalena Finke vorgestellt. Eingeladen waren alle Standort-BürgermeisterInnen und Landrat Gaarz. Obwohl sich die Kolleginnen und Kollegen aus den touristischen Orten grundsätzlich eine längere und stärkere personelle Präsenz der Polizei wünschen, kann doch glücklicherweise festgestellt werden, dass das neue Konzept nicht zu einer Verschlechterung der Sicherheitslage geführt hat. Insbesondere in Oldenburg gab es diesbezüglich keine Feststellungen. Die zukünftige Innenministerin hat zugesagt, eine erneute Evaluation innerhalb der nächsten 2 bis 3 Jahre durchzuführen und den Dialog mit den Kommunen in der Sache fortzuführen.
Nach den Herbstferien beginnt immer die heiße Phase der Haushaltsberatungen für das kommende Jahr. Aber natürlich beschäftigt sich die Verwaltung schon seit einigen Monaten mit dem Thema. Schließlich muss der Selbstverwaltung in den verschiedenen Ausschusssitzungen ja auch der Haushaltsentwurf vorgelegt werden. In vielen Abstimmungsrunden haben wir intern bereits die Haushaltsanmeldungen aus den unterschiedlichen Bereichen gesichtet und unter dem Gesichtspunkt der Haushaltskonsolidierung bereinigt. Voraussichtlich wird es uns jedoch trotz großer Anstrengungen nicht gelingen, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen. Ausschlaggebend dafür sind unterschiedliche Faktoren. Seien es nun steigende Personalkosten, gekürzte Schlüsselzuweisungen oder die allgemeine Wirtschaftslage. Wer sich eingehender mit der Marterie bechäftigen möchte, dem empfehle ich das Bürgerinformationssystem. Dort sind alle relevanten Unterlagen einsehbar. Natürlich ist auch die Teilnahme an den öffentlichen Sitzungen möglich. Sei es nun in Präsenz oder per Livestream.
Ich wünsche Ihnen eine angenehme Restwoche.
Bleiben Sie gesund !
Herzlichst
Jörg Saba