Informationen vom 30. Dezember 2025
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
und schon liegen die Weihnachtsfeiertage wieder hinter uns....
Ich hoffe, Sie alle hatten ein schönes Weihnachtsfest mit Familie, Freunden und Bekannten. Am Heiligabend habe ich die inzwischen schon traditionelle Andacht der St. Johannis Kirchengemeinde auf dem Rathausvorplatz besucht. Aufgrund des neugestalteten Weihnachtstreffs fand die Andacht im Veranstaltungszelt statt. Die Veranstaltung war sehr gut besucht, so dass im Zelt kaum noch ein freier Platz zu finden war. Die Pastoren Lauenroth und Teichmann fanden wie immer die richtigen Worte und den richtigen Ton. Ein wirklich schöner Auftakt für die Festtage. Vielen Dank an alle, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben. Vielen Dank an Pastor Lauenroth und an Pastor Teichmann für die schöne Andacht.
Und jetzt steuern wir unaufhaltsam auf das Jahresende zu. Viele Mitarbeitenden sind schon im Urlaub und so tickt die Uhr im Rathaus auch ein wenig langsamer. Gestern hat der Abverkauf der Feuerwerksartikel begonnen und hier und dort hört man schon die ersten Böller. Jedem sei sein Spaß gegönnt und hier und heute möchte ich mich auch nicht an der Diskussion über ein generelles Feuerwerksverbot beteiligen. Wie immer im Leben geht es aber auch um gegenseitige Rücksichtnahme. In bestimmten Bereichen in unserer Stadt gilt ein Verbot für das Abbrennen von einigen Feuerwerkskörpern. Insbesondere in der Nähe von besonders brandgefährdeten Gebäuden, wie Gebäuden mit Reet- oder Gründächern. Auch in der Nähe von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, sowie Kinder- und Altenheimen gilt das Verbot. Auch wenn man es eigentlich gar nicht erwähnen müsste, ist das Werfen oder Abschießen von Feuerwerkskörpern auf Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr oder anderen Rettern strengstens verboten und wird mit einer Freiheitsstrafe von mindestens 3 Monaten geahndet. Aber wie sich zeigt, nehmen die tätlichen Angriffe auf Einsatzkräfte generell zu und in der Silvesternacht ist es besonders häufig der Fall. Ich glaube zwar, dass wir in Oldenburg damit noch keine großen Probleme haben, aber unbestritten ist, dass es in der Gesellschaft diesbezüglich bedauerlicherweise Veränderungen zum Negativen gegeben hat. Ich danke an dieser Stelle allen Einsatzkräften, die hauptberuflich oder ehrenamtlich in der Silvesternacht im Einsatz sind und hoffe, dass alle wohlbehalten von ihren Einsätzen zurückkehren.
Am 31. Dezember bin ich zum Berliner-Essen unserer Freiwilligen Feuerwehr eingeladen. Dieser Termin ist immer eine schöne Gelegenheit, um den Jahresabschluss mit den Kameradinnen und Kameraden einzuläuten und das eine oder andere Gespräch zu führen. Am kommenden Samstag findet dann auch schon die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr statt, an der ich selbstverständlich auch teilnehmen werde. Am 9. Januar folgt dann die Jahreshauptversammlung der "Großen" im Stadttheater. Die Verwaltung und Selbstverwaltung wissen die ehrenamtliche Tätigkeit unserer Wehr sehr zu schätzen. Deshalb investieren wir auch weiterhin, selbst wenn unsere Finanzsituation uns keine großen Sprünge erlaubt. Im kommenden Jahr wird ein Aufzug an den Sozialtrakt des Gerätehauses gebaut und auch die Atemschutzwerkstatt wird erweitert, um zukünftig noch unabhängiger agieren zu können. Insgesamt investieren wir gut 200.000 Euro.
Zu Beginn des Jahres, genauer gesagt am 5. Januar, können wir einen neuen Mitarbeiter in unseren Reihen begrüßen. Jan Stender aus Göhl wird die Fachbereichsleitung Ordnungsamt, Bürgerbüro und gesellschaftliche Angelegenheiten übernehmen. Nach dem Weggang des bisherigen Leiters zum 1. Juli, freuen wir uns darüber, dass die Leitungsposition nun wieder besetzt werden kann. Mit Jan Stender, der bislang bei der Stadt Fehmarn als Fachbereichsleiter tätig war, bekommen wir einen erfahrenen und motivierten Mitarbeiter, der unser Team bestens ergänzt. Herr Stender ist übrigens der erste Mitarbeiter, der sich bereits vor seinem Arbeitsbeginn in das "Goldene Buch" der Stadt eintragen durfte. Jan Stender ist in diesem Jahr Deutscher Meister im Kegeln geworden, folgte seinem Bruder Marc nach, der 2024 Deutscher Meister war und der auch als Fachbereichsleiter im Rathaus tätig ist. Herzlich Willkommen in unserem Team ! Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.
Zu Beginn des Jahres gehen zwei Projekte in die Umsetzung, die für Oldenburg von besonderer Bedeutung sind. Am Sandkamp/Kremsdorfer Weg beginnen die Erschließungsarbeiten für ein Wohnungsbaugebiet mit 120 Wohneinheiten. Auf dem Areal wird auch das langersehnte Hospiz entstehen. An dieser Stelle entsteht ein neues Quartier, dass nach modernen stadtplanerischen und nachhaltigen Kriterien entwickelt wurde. Die Erschließung des Gebietes soll im Herbst 2026 abgeschlossen sein. Am sogenannten "Berliner Eck" werden die Arbeiten für den Kreisverkehr starten. Nach langen Verhandlungen und nicht einfachen Planungen wird diese Maßnahme nun endlich umgesetzt. Ich freue mich darüber, dass die unübersichtliche Verkehrssituation dann deutlich verbessert wird und natürlich auch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden erhöht wird.
Für mich beginnt am 1. Januar 2026 meine zweite Amtszeit. Die letzten 6 Jahre waren eine Zeit voller Herausforderungen, Erfahrungen und Erkenntnissen. Bürgermeister seiner Heimatstadt zu sein ist ein besonderes Privileg, das nicht vielen vergönnt ist. Ich bedanke mich nochmals für das Vertrauen, das mir erneut ausgesprochen wurde und werde bis zum Ende meiner Amtszeit am 31.12.2031 gemeinsam mit meinen Mitarbeitenden alles dafür tun, damit wir für die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen hoffentlich immer eine passende Antwort parat haben.
Kommen Sie gut in das neue Jahr, für das ich Ihnen Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und Frieden wünsche.
Herzlichst
Jörg Saba