Informationen vom 23. Januar 2026
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
in Zeiten, in denen man von schlechten und teilweise irrationalen Nachrichten überhäuft wird, möchte ich an dieser Stelle nun positive Mitteilungen verbreiten.
Gestern habe ich den Auftrag für die Straßenbauarbeiten für den Kreisverkehr an der Autobahnabfahrt Süd/Gewerbegebiet Kieler Chaussee unterschrieben. Wenn alles planmäßig läuft, werden die Arbeiten im Februar beginnen und voraussichtlich Ende Juni abgeschlossen sein. Damit beenden wir nicht nur eine unübersichtliche Verkehrssituation und beseitigen eine latente Unfallgefahr, sondern attraktivieren auch das Gewerbegebiet und sorgen für einen besseren Verkehrsfluss. Wir schaffen nämlich nicht nur einen Kreisverkehr, sondern auch eine Rechtsabbiegerspur in Richtung Neustädter Straße. Unser Wunsch nach einem Kreisverkehr wird damit nach mehr als 10 Jahren Wirklichkeit. Manchmal habe ich aufgrund der bestehenden Herausforderungen schon nicht mehr an eine Realisierung geglaubt. Umso dankbarer bin ich, dass es nun endlich klappt. Ich danke allen Mitarbeitenden, die in dem Projekt beteiligt waren. Besonders danke ich aber dem Leiter des Fachbereichs Stadtplanung und Stadtentwicklung Stefan Gabriel, der mit viel Einsatz, persönlichem Engagement und einer Portion notwendiger Sturheit maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hat.
Und noch eine gute Nachricht. Auf dem Baugebiet am Sandkamp/Kremsdorfer Weg haben in dieser Woche die Erschließungsarbeiten für das Grundstück begonnen, auf dem 140 Wohneinheiten und ein Hospiz gebaut werden. Für unsere Stadt ist das ein wichtiger Schritt. Wir benötigen dringend Wohnraum und können mit dem Baugebiet am Sandkamp in dieser Hinsicht einen ersten Erfolg verzeichnen. Mit dem Beginn der Erschließungsarbeiten rückt auch der Bau des Hospizes näher. Das Hospiz wird nicht nur für Oldenburg von großer Bedeutung sein, sondern für die gesamte Region. Auch dieses Projekt ist über viele Jahre geplant und entwickelt worden. Viele Menschen und Organisationen haben sich kontinuierlich hierfür eingesetzt. Auch dafür möchte ich mich bedanken.
Am vergangenen Samstag habe ich gemeinsam mit der Bürgervorsteherin an der Ältermannübergabe der ehrwürdigen St. Johannis Toten- und Schützengilde von 1192 teilgenommen. Diese besondere Veranstaltung ist immer ein fester Termin in meinem Kalender. Bei einem festlichen Abendessen wird die Ältermannübergabe vollzogen und das alles nach einem festgelegten Protokoll, welches den Traditionen der Gilde folgt. Neuer Erster Ältermann ist Carsten Gonsior, der gemeinsam mit seiner Frau Bärbel eingeladen hatte. Bei den verschiedenen Ansprachen konnte man die eine oder andere Träne in den Augen des Ältermannes erahnen. Carsten Gonsior ist nun verantwortlich für die Durchführung des 834. Gildefestes. Unterstützt wird er vom 2. Ältermann Karsten Marzian und dem 3. Ältermann Lutz Bungeroth. Ich bin sicher, dass dieses Team alles bestens hinbekommen wird. Nochmals herzlichen Glückwunsch lieber Carsten zur Amtsübernahme.
Am vergangenen Freitag habe ich an dem Neujahrsempfang von Femern A/S im Info-Center in Burg auf Fehmarn teilgenommen. Anwesend war auch der ministerpräsident Daniel Günther, der zuvor mit dem Landrat und einer Delegation die Baustelle besichtigt hat. In den Ansprachen wurde natürlich die Bedeutung des Tunnels als transeuropäisches Infratsrukturprojekt hervorgehoben. Die Arbeiten auf der Insel Fehmarn sind in vollem Gange und zuletzt wurden auch die ersten Gleise der neuen Bahnstrecke verlegt. Bekanntgegeben wurde aber auch, dass sich die Eröffnung des Tunnels um mindestens 2 Jahre verschieben wird. Mit der Eröffnung des Tunnels ist dann wohl nicht vor 2031 zu rechnen. Anmerkung: Meine Amtszeit endet am 31.12.2031. Vielleicht habe ich noch die Ehre, der Tunneleröffnung als Oldenburger Bürgermeister beizuwohnen. Ein wenig Skepsis ist aber wohl angebracht. Noch keine Entscheidung gibt es zum Bahnhaltepunkt in Oldenburg oder Göhl. Wir sind noch im Austausch mit der Gemeinde Göhl und mit der Deutschen Bahn. Fakt ist aber, dass der Beschluss für den Planfeststellungsabschnitt 4 nicht mehr in diesem Jahr gefasst wird.
Um Baumaterial nach Fehmarn zu bringen, verkehrt seit kurzem ein sogenannter Bauzug auf den Gleisen zwischen Neustadt und Fehmarn. Dafür müssen die Bahnübergänge zeitweise gesperrt werden. Transportiert werden 120 Meter lange Gleise, Schwellen und Weichen. Der Bauzug soll bis Mitte des Jahres eingesetzt werden. Durch seine Nutzung wird der ansonsten notwendig gewesene LKW-Verkehr auf unseren Straßen massiv reduziert. Eine Pressemitteilung zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Homepage.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
Bleiben Sie gesund !
Herzlichst
Jörg Saba