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Gewerbegebiet "Am Voßberg" wird erweitert

Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz übergab am 4. Juni
2021 einen Förderbescheid des Landes in Höhe von 1,3 Millionen
Euro an Oldenburgs Bürgermeister Jörg Saba.

Nach Baustart für Belttunnel: Oldenburg erweitert Gewerbegebiet um 4,5 Hektar
Buchholz bringt Förderbescheid über 1,3 Millionen Euro: „So nutzt man Chancen“
OLDENBURG. Der Bau des Fehmarnbelttunnels zeigt erste Spuren im Wirtschaftsraum
Ostholstein. Angesichts des wachsenden Bedarfs an Gewerbeflächen entlang der
künftigen Trasse zwischen Deutschland und Dänemark erweitert die Stadt Oldenburg ihr
Gewerbegebiet „Am Voßberg“ um 4,5 auf fast 37 Hektar. Für das 2,2 Millionen Euro teure
Vorhaben überbrachte Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz heute (4. Juni) an
Bürgermeister Jörg Saba einen Förderbescheid des Landes in Höhe von 1,3 Millionen
Euro. „Mit dieser Investition nutzen Sie Ihre einmalige große Chance auf Ansiedlungen
und Wachstum, die ihnen dieser nordeuropäische Brückenschlag bietet“, sagte Buchholz.
Zuvor hatte der Minister die Fehmarnsundquerung besucht. Dort finden derzeit ebenfalls
erste Vorbereitungen für eine neue Querung zwischen Fehmarn und Festland statt.
Buchholz erinnerte daran, dass ein Gutachten im Bereich des Fehmarnbelt-Hinterlands
insgesamt 20 Standorte mit hohem Entwicklungspotenzial vorsehe. Dabei sei die
Erweiterung des Gewerbegebiets „Am Voßberg“ noch nicht einmal eingeschlossen. Aus
seiner Sicht sprechen „viele gute Gründe“ für den Investitions-Schritt der Stadt: „Die
Verkehrsanbindung ist bereits vorhanden, hier wird im Gegensatz zu einem neuen
Gewerbegebiet sparsam mit dem Flächenverbrauch umgegangen und auch die bereits
ansässigen Unternehmen werden durch neue Nachbarn profitieren“, so der Minister.
Auch über Oldenburg hinaus sei die Nachfrage nach Flächen enorm groß. So
beabsichtige Oldenburg unter anderem, sich zusammen mit Lensahn und Heiligenhafen
künftig auch am 21 Hektar großen interkommunalen Gewerbegebiet Gremersdorf an der
A1 zu beteiligen.
Buchholz: „Aus meiner Sicht darf es im Fehmarnbelt-Korridor für die Erschließung neuer
Gewerbeflächen gern viele Nachahmer geben. Davon profitiert nicht nur der Kreis
Ostholstein, sondern auch die gesamte Region HanseBelt.“

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