Informationen vom 11. Juni 2026
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
am gestrigen Mittwoch fanden die Spiele anlässlich des diesjährigen Kindervogelschießens an der Grundschule am Wasserquell statt. Dort wurden die Königspaare der einzelnen Klassen ermittelt. Auch das Schulkönigspaar wurde gekürt. Heute hat dann der Festumzug stattgefunden. Das ist nicht nur für die Kinder eine große Sache. Vor dem Rathaus habe ich den Umzug und besonders die Königspaare gemeinsam mit der Bürgervorsteherin und den Ältermännern unserer St. Johannis Toten- und Schützengilde begrüßt. Das Schulkönigspaar hat aus dem Fenster des großen Sitzungssaales seine "Untertanen" begrüßt und hat die Hoch-Rufe majestätisch entgegengenommen. Es hat zwar kurz ein wenig geregnet, aber das hat der feierlichen Veranstaltung nicht geschadet. Das Schulkönigspaar Theresa Mönnich (Klasse 3 c) und Sam Wolfgang Ulrich Voellmecke (Klasse 4 a) hatte dann im Innenhof des Rathauses noch eine Fotosession mit der Presse. Beide Majestäten haben das sehr würdevoll über sich ergehen lassen. Es war wieder eine sehr schöne Veranstaltung und die Fortsetzung einer Tradition, die ihren Ursprung im Jahr 1680 hat.
Aktuell wird öffentlich darüber diskutiert, ob der Kreis Ostholstein seine Anteile an der Ameos-Krankenhausgesellschaft Ostholstein verkaufen soll. Der Kreis hält 5,2 Prozent und der Ameos-Konzern 94,8 Prozent. Der finanzielle Wert der Kreisanteile ist mit etwas über 100.000 € überschaubar. Auch die tatsächlichen Eingriffsmöglichkeiten in das operative Geschäft sind gering. Ich denke aber, dass der Verkauf der Anteile ein falsches Signal sendet. Die Öffentlichkeit und insbesondere die Mitarbeitenden könnten es als Abkehr von der Verantwortung für die Ameos-Kliniken in der Region verstehen. Das wäre fatal. Ich spreche mich deutlich und nachdrücklich dafür aus, die Anteile nicht zu verkaufen, wenn es denn vertraglich möglich ist. Denn damit würde man ein deutliches Signal an die Menschen in Ostholstein, an das Personal und vor allen Dingen auch an den Ameos-Konzern senden. Aufgrund der Ereignisse in der nahen Vergangenheit halte ich das für dringend geboten.
Ein ungelöstes Problem ist immer noch der zukünftige Standort eines Bahnhaltepunktes in Oldenburg oder in Göhl. Es ist ja bekannt, dass sich die Gemeinden Göhl und Gremersdorf und natürlich auch die Stadt Oldenburg für einen Haltepunkt am Qualser Weg in Oldenburg ausgesprochen haben. Auch die NAH.SH, das Land Schleswig-Holstein und der Kreis Ostholstein unterstützen diese Lösung. Die Deutsche Bahn hat bislang jedoch nicht eingelenkt. Nun liegt wohl ein neuer Variantenvergleich vor, dessen Ergebnisse die Bahn der Kommunalpolitik am 29. Juni vorstellen möchte, bevor dann voraussichtlich zum Ende der Sommerferien die 2. Auslegung der Planfeststellungsunterlagen erfolgt. Ein Planfeststellungsbeschluss durch das Eisenbahnbundesamt wird aber in diesem Jahr nicht mehr erfolgen. Sollte der Planfeststellungsbeschluss einen Haltepunkt in Göhl vorsehen, werden wir und sicher auch die Gemeinde Göhl alle Rechtsmittel ausschöpfen, um diesen ungewollten Bahnhalt zu verhindern.
Aufgrund dessen, dass an den Altkleidersammelcontainern am Milchdamm immer wieder illegal Abfall entsorgt wurde, habe ich angeordnet, dass die Container dort entfernt werden. Wir haben jetzt dafür weitere Sammelcontainer auf dem Parkplatz am Langen Segen aufgestellt. Ich fahre regelmäßig dort vorbei und habe festgestellt, dass es aktuell keine illegalen Ablagerungen gibt. Ich hoffe, dass das auch so bleibt. Das erspart den Kommunalen Diensten nicht nur viel Arbeit, sondern den Steuerzahlenden auch viel Geld.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
Bleiben sie gesund !
Herzlichst
Jörg Saba