Sprungziele
Inhalt

Informationen vom 11. März 2026

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

am vergangenen Samstag fand die landesweite Abfallsammelaktion "Unser sauberes Schleswig-Holstein" statt. 90 Teilnehmende aus Oldenburg nahmen an der Aktion teil und sammelten in der Zeit von 9:30 bis 11:30 Uhr allerlei Müll von unseren Straßen und Plätzen. Oldenburg ist jetzt ein wenig sauberer ! Als kleines Dankeschön für ihren Einsatz, gab es im Schützenhof im Anschluss einen Mittagsimbiss. Die leckere Kartoffelsuppe wurde von der Fa. Ostsee Catering gespendet. Vielen Dank dafür. Heiße und kalte Getränke spendierte die Stadt. Ich begleite die Aktion bereits seit 15 Jahren und es freut mich sehr, dass die Bereitschaft unserer Bürgerinnen und Bürger zur Beseitigung des Abfalls nicht nachlässt. Danke dafür. 

Leider gibt es aber auch gegensätzliche Strömungen in unserer Stadt. Das illegale Ablagern von Müll, insbesondere an den Sammelcontainern am Langen Segen und am Milchdamm, scheint sich zu etablieren. Dieses Verhalten ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße bis zu 5.000 € geahndet werden kann. Dieses asoziale Verhalten geht uns alle an, denn es hat für uns alle Konsequenzen. Die illegalen Ablagerungen müssen von unseren Kommunalen Diensten beseitigt werden. Das kostet Arbeitszeit, die uns an anderer Stelle fehlt. Und es verursacht natürlich auch Kosten. Denn die Arbeitsleistung der KDO muss natürlich von der Stadt - also von uns allen - zusätzlich bezahlt werden ! Wir überlegen aktuell, wie wir mit dieser Situation umgehen werden. Hinnehmen kann man das natürlich nicht.

Gestern hat uns MdB Bettina Hagedorn besucht. Bettina Hagedorn ist Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages. Dort wird entschieden, welche Kommune Mittel aus dem Förderprogramm "Sportmilliarde" erhält. Der Bund hat 333 Millionen für dieses Jahr bereitsgestellt. Auch Oldenburg hat 2 Anträge auf Förderung gestellt. Einserseits für eine umfangreiche Sanierung der Blain-Halle und andererseits für eine Erneuerung des Kunstrasensportplatzes und anderer Sanierungsmaßnahmen. Frau Hagedorn hat sich vor Ort ein Bild vom Zustand der Halle gemacht und sich von dem zuständigen Mitarbeiter Michael Wahl erläutern lassen, welche Maßnahmen umgestezt werden sollen und welche Auswirkungen das haben wird. Neben der Erneuerung der defekten Lüftungsanlage wollen wir die Halle auch energetisch sanieren. Dadurch können wir unsere Bewirtschaftsungskosten mindestens um 50 Prozent reduzieren. Bei einer sechsstelligen Summe, die jährlich anfällt, keine Kleinigkeit. Gerne wollen wir auch eine PV-Anlage auf dem Dach der Halle installieren. Bislang war das aus statischen Gründen nicht möglich. Frau Hagedorn hat zugesagt, sich für Oldenburg einzusetzen. Allerdings berichtete sie auch, dass das Förderprogramm 23fach überzeichnet ist. Daran kann man erkennen, wie groß der Sanierungsstau an öffentlichen Sportstätten ist. Eine Entscheidung über die Anträge wird bis Ende April getroffen. Bis dahin heißt es "Daumen drücken". Vielen Dank an Bettina Hagedorn für ihren Besuch, ihr Interesse und ihren Einsatz für unsere Anträge.

Als Vertreter des SHGT-Kreisvorstands habe ich gestern an der 2. Sitzung der AG "Pflegebedarfsplan des Kreises Ostholstein" teilgenommen. Unter anderem wurden die Ergebnis der Pflegekonferenz vorgestellt. Diese Ergebnisse werden nun in verschiedene Maßnahmen münden, die der Kreis gemeinsam mit den anderen Kommunen umsetzen will, um die Pflegesituation in unserem Kreis zu verbessern. Dabei geht es um Themen wie "Fachkräftemangel", "Entbürokratisierung", "Digitale Beratung" und "Vernetzung". Anfang Juni wird der Kreis über den Maßnahmenkatalog entscheiden. Im Anschluss wird der Katalog dann in den Kommunen vorgestellt.  Als Mitglied des Landespflegeausschusses in Schleswig-Holstein sind mir die Herausforderungen in der Pflege nur zu gut bekannt. Gerade in einem Kreis, dessen Einwohnerinnen und Einwohner zu keinem geringen Teil über 65 Jahre alt sind, wird sich die Situation eher verschlechtern. Bestandteil des Maßnahmenkatalogs ist auch ein sogenanntes Kommunalprofil, das die Pflegesituation in der jeweiligen Stadt darstellt. Ich bin gespannt auf unser Profil. Fakt ist, dass wir uns für die Zukunft auch Gedanken darüber machen müssen, wie wir mit den demografischen Herausforderungen umgehen wollen.

Ich wünsche Ihnen schon jetzt ein schönes Wochenende.

Bleiben Sie gesund !

Herzlichst

Jörg Saba

nach oben zurück