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Azubi-Blog

Die nachstehenden Erfahrungsberichte der aktuellen Auszubildenden sollen einen Einblick in den Ausbildungsalltag und in das Arbeitsumfeld ermöglichen.

Zurzeit bildet die Stadt drei Auszubildende – Herrn Becker, Herrn Krupinski und Frau Schütt – aus.

Lennart Becker - 1. Ausbildungsjahr

Wer bist Du?

Ich bin Lennart Becker 20 Jahre alt und mache seit dem 01.08.2025 meine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Oldenburg in Holstein. Ich wohne derzeit in Oldenburg in Holstein und treffe mich gerne mit Freunden und bin ehrenamtlich beim THW tätig.

Wieso wolltest Du eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beginnen?

Bevor ich mich beworben habe, habe ich mich gefragt, was mir an meinem Einstieg ins Berufsleben wichtig ist: sinnvolle Aufgaben, ein sicherer Arbeitsplatz, Abwechslung und klar strukturierte Abläufe. Genau deshalb habe ich mich für die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten entschieden. Der Beruf vereint Recht, Organisation und den direkten Kontakt mit Menschen – ich arbeite gerne sorgfältig, mag klare Regeln und finde es motivierend, wenn meine Arbeit den Bürgerinnen und Bürgern ganz konkret weiterhilft. Die Ausbildung bietet dafür ideale Rahmenbedingungen: Ich durchlaufe verschiedene Fachdienste (z. B. Bürgerbüro, Ordnungsamt, Personal, Bauamt, Stadtplanung), besuche die Berufsschule und ergänzende Lehrgänge und kann das Gelernte sofort in der Praxis anwenden. So lerne ich Schritt für Schritt, wie Entscheidungen vorbereitet werden, wie Anträge rechtssicher bearbeitet werden und wie man auch in stressigen Situationen freundlich und lösungsorientiert bleibt. Besonders schätze ich, dass man früh Verantwortung übernimmt, dabei aber gut angeleitet wird und immer jemanden hat, den man fragen kann. Außerdem eröffnet die Ausbildung solide Perspektiven – von der Übernahme bis zu Weiterbildungen wie Verwaltungsfachwirt oder einem späteren Studium. Aus meiner Sicht war das genau die richtige Wahl: Die Mischung aus Theorie und Praxis passt zu mir. Die Arbeit ist vielseitig und sinnvoll. Zudem ich sehe jeden Tag, wofür ich mich einsetze. Was die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten auch bietet sind flexible Arbeitszeiten, einen hohen Urlaubsanspruch und ein sehr gutes Entgelt.

Wieso hast Du Dich für die Stadtverwaltung Oldenburg in Holstein entschieden?

Ich habe mich für die Stadtverwaltung Oldenburg in Holstein entschieden, weil ich hier in meiner Heimat arbeiten und direkt etwas für die Menschen vor Ort bewegen kann. Besonders gut gefällt mir, dass die Ausbildung abwechslungsreich ist und ich viele verschiedene Bereiche kennenlerne. Dadurch bekomme ich nicht nur Einblicke in die unterschiedlichen Aufgaben, sondern finde auch heraus was am besten zu mir passt. Schon vom ersten Tag an habe ich mich durch das offene und hilfsbereite Team sehr willkommen gefühlt. Außerdem schätze ich es, dass ich im direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern Verantwortung übernehmen darf.

Wie läuft deine Ausbildung bisher ab?

Zu Beginn meiner Ausbildung habe ich im Fachbereich 2 angefangen und war an der Infothek eingesetzt. Das war für mich ein super Start, weil ich direkt einen guten Überblick über die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger bekommen habe. Man merkt schnell, mit welchen Fragen die Leute kommen und welche Aufgaben im Fachbereich wichtig sind. Am Anfang war natürlich vieles neu, aber durch den direkten Kontakt konnte ich schon früh lernen, wie man mit den Bürgerinnen und Bürgern umgeht und gleichzeitig die Abläufe im Rathaus besser verstehen. Das hat mir echt geholfen, mich schnell einzufinden und einen guten Einstieg in die Ausbildung zu bekommen, da man etwas über alle Abteilungen erfährt.

Nico Krupinski - 2. Ausbildungsjahr

Wer bist du?

Ich bin Nico, 21 Jahre alt und bin in dem 2. Ausbildungsjahr als Verwaltungsfachangestellter bei der Stadt Oldenburg in Holstein angestellt.

Warum hast du dich für die Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten entschieden?

Ich habe mich bewusst für die Ausbildung in der Verwaltung entschieden. Ich wollte gerne etwas Gutes machen. Indem ich in der Verwaltung meine Ausbildung mache, unterstütze ich Menschen und leiste meinen Beitrag zum Gemeinwohl.

Was hat dich überzeugt, dich bei der Stadtverwaltung zu bewerben?

Ich habe mich dafür entschieden in der Stadtverwaltung zu arbeiten, weil sie die beste Balance zwischen Verantwortung, Arbeitsumfang und zwischenmenschlichem Kontakt bietet. Je kleiner eine Verwaltung ist, also z. B. in einem Amt, desto größer ist die Verantwortung und der Arbeitsumfang. Bei der Kreisverwaltung ist man ein Sachbearbeiter/ Auszubildender von vielen. Dort rückt das Zwischenmenschliche vielleicht etwas mehr in den Hintergrund, als das hier der Fall ist. Des Weiteren bietet Oldenburg eine Strahlkraft. Ob nun durch die schöne Innenstadt, das Wallmuseum oder die älteste Gilde Deutschlands. Oldenburg war deshalb für mich sehr interessant. 

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Das ist schwer zu beantworten. Da könnte ich eher meine Morgenroutine beschreiben, die ist beständiger.

Der Arbeitsalltag sieht immer neue Aufgaben oder Herausforderungen vor; egal in welchem Fachbereich. Ich kann keinen klaren ,,typischen“ Arbeitsalltag beschreiben. Ob mit viel Bürgerkontakt, Baustellenbegehungen oder auch dem Arbeiten im Büro, der Alltag ist vielfältig.

In welchen Abteilungen warst du bisher eingesetzt und was hast du dort gelernt?

Ich war bisher in dem Fachbereich 2 - Bürgerbüro, gesellschaftliche Angelegenheiten, dem Fachbereich 1 – Organisation, Personal, Haushalt und aktuell in Fachbereich 3 Hochbau, Unterhaltung, Liegenschaften (Bauamt) eingesetzt.

Wenn ich hier alles beschreiben würde, was ich bisher gelernt habe, würdet ihr morgen immer noch alleine diese Antwort durchlesen.

Aber hier ein paar kleine Erläuterungen:

Im Fachbereich 1 lernt man das strukturelle, organisierte und konzentrierte Arbeiten rund um Themen wie: Haushalt, Personalangelegenheiten oder Steuern. Hier arbeitet man in Schaltzentrale der Verwaltung.

Im Fachbereich 2 lernt man kommunikativ Probleme und Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern zu bearbeiten. Jede Situation ist neu. Jedes Anliegen unterschiedlich. Jede Person individuell. Man lernt, ohne Vorbereitung mit dem Unerwarteten umzugehen.

Im Fachbereich 3 lernt man das Pragmatische. Man lernt, für Probleme logische, einfache Lösungen zu finden. Man lernt nicht zu viel drum herum zu denken. Was ist das Problem und wie bekommen wir es möglichst schnell und einfach gelöst? Der direkte Weg ist meistens der Beste.

Wie erwähnt, gäbe es noch so viel mehr was ich sagen könnte, aber den Rest musst du selber herausfinden, wenn du bei uns anfängst 😉

Welche Aufgaben machen dir besonders Spaß?

Mir macht die Ausbildung generell viel Spaß.

Ich kann nicht viele konkrete Sachen benennen.

Ich habe Spaß an der täglichen Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen und auch der theoretische Teil macht mir viel Freude. Ich bilde mich gerne weiter.

Wie erlebst du das Miteinander im Team und mit den Ausbilderinnen und Ausbilder?

Die Arbeit im Team macht mir wirklich Freude. Ich habe bisher viele Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und mir hat sowohl das Zwischenmenschliche als auch die Zusammenarbeit bisher sehr gut gefallen. Alle helfen sofort, wenn Fragen auftreten, man kann miteinander reden und zusammenarbeiten. Das Team ist klasse.

Würdest du die Ausbildung weiterempfehlen – und wenn ja, warum?

Natürlich würde ich die Ausbildung weiterempfehlen. Viele Gründe habe ich schon angeführt. Das Team ist super, die Stadtverwaltung optimal und die Aufgaben spannend und herausfordernd. Die Verwaltung ist vielfältig. Kein Weg ist vorgezeichnet. Es gibt so viele Möglichkeiten, wo man nach der Ausbildung anfangen kann. Man selber kann mit der Verwaltung bestimmen, wo die eigenen Stärken liegen und welche Tätigkeit man ausüben möchte. Man muss also nicht zwangsläufig zum Ausbildungsstart wissen, was genau man später machen möchte. Ich denke, dass es daher für viele jungen Menschen attraktiv sein dürfte in die Verwaltung zu gehen.

Ja, ich würde die Ausbildung weiterempfehlen.

Welchen Tipp würdest du neuen Azubis geben?

Wenn du noch überlegst, ob eine Ausbildung in der Verwaltung zu dir passt und du dir noch unsicher bist, habe ich einen Rat für dich: Lass dich nicht von Vorurteilen leiten. Mach dir selbst dein eigenes Bild. Ob in einem Praktikum oder in der Ausbildung – du wirst schnell merken, dass viele Klischees längst überholt sind. 

Auszubildenden, die ihre Ausbildung begonnen haben, würde ich raten, aufgeschlossen gegenüber den Tätigkeiten sowie den Mitarbeiterinnen und den Mitarbeitern der Verwaltung zu sein. Hier hilft dir jeder. Vieles weiß man zu Beginn nicht und das kann man auch nicht. Daher ist mein Tipp, dass neue Auszubildende ins Gespräch gehen sollten, nachfragen sobald etwas unklar ist, um Missverständnisse zu vermeiden. Alle Kolleginnen und Kollegen wissen, dass man gerade erst begonnen hat. Insofern: interessiert sein, Engagement zeigen und immer im Dialog bleiben.

Miriam Schütt - 3. Ausbildungsjahr

Wer bin ich?

Hi, ich bin Miri – aktuell im 3. Ausbildungsjahr zur Verwaltungsfachangestellten - und nein, wir stempeln nicht nur Zettel ab. 😉

Zwischen Akten, Anträgen & Alltag meistere ich den Büro-Dschungel mit einem Kaffee, Tastatur und einem Lächeln.

Warum hast du dich für die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten entschieden?

Ich wollte was machen, dass abwechslungsreich ist und trotzdem Sicherheit bietet. Verwaltung klingt erstmal trocken, aber wenn man sich damit beschäftigt merkt man, wie viel dahintersteckt – Gesetze, Organisation, Kontakt mit Menschen… genau mein Ding! 😊

Was hat dich überzeugt, dich bei der Stadtverwaltung zu bewerben?

Zum einen natürlich die Sicherheit und die guten Arbeitsbedingungen. Aber vor allem fand ich es cool, dass man hier in so viele verschiedene Bereiche reinschauen kann. Außerdem hatte ich schon beim Vorstellungsgespräch ein gutes Gefühl – das Team war von Anfang an super sympathisch.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Ich starte meistens mit E-Mails checken, dann geht es an Anträge bearbeiten/ Rechnungen bearbeiten oder Bürgerinnen und Bürger beraten – je nachdem, wo ich gerade eingesetzt bin. Manchmal hat man viel am Schreibtisch zutun, manchmal ist mehr los im direkten Kontakt. Zwischendurch gibt es Rücksprachen im Team oder Besprechungen. Kein Tag ist wie der andere - Langweilig wird’s nie.

  • Rechner hochfahren, Mails und Posteingang prüfen
  • Tagesplan erstellen, evtl. Termine oder Besprechungen vorbereiten
  • ggf. kurze Teambesprechung
  • Bearbeitung von Anträgen (z. B. Wohngeld, Baugenehmigungen, Personalakten, etc.)
  • Pflege von Datenbanken und Fachanwendungen
  • Erstellen von Bescheiden, Schreiben oder Berichten
  • Rückfragen klären (intern oder mit Bürger: innen)
  • Vorgänge abschließen und dokumentieren
  • Fristen prüfen und Aufgaben für den nächsten Tag vormerken
  • E-Mails beantworten
  • ggf. letzte Bürgerkontakte oder Telefonate

In welchen Abteilungen warst du bisher, und was hast du da gelernt?

Ich war zum Beispiel im Bürgerbüro, im Bauamt und im Ordnungsamt. Da lernt man nicht nur Fachliches, sondern auch wie man mit ganz unterschiedlichen Menschen umgeht – Ich habe gelernt, wie Verwaltung im Hintergrund funktioniert, wie man rechtlich korrekt arbeitet – und auch wie wichtig gute Kommunikation ist.

Welche Aufgaben machen dir besonders Spaß?

Mir macht es richtig Spaß, wenn ich selbstständig Sachen bearbeiten kann und man mir Verantwortung übergibt. Und wenn ich Leuten direkt helfen kann - ist das natürlich auch ein gutes Gefühl.

Wie erlebst du das Miteinander im Team und mit den Ausbilderinnen und Ausbildern?

Das Miteinander im Team ist echt klasse. Alle sind total hilfsbereit und man fühlt sich von Anfang an willkommen. Es herrscht eine entspannte Atmosphäre, in der man offen Fragen stellen kann ohne sich Sorgen zu machen.

Die Ausbilderinnen und Ausbilder nehmen sich Zeit, um Dinge verständlich zu erklären und geben immer hilfreiches Feedback. Dadurch lernt man nicht nur fachlich viel, sondern bekommt auch Unterstützung. Man fühlt sich nicht wie "nur der Azubi", sondern wird als Teil des Teams eingebunden.

Welche Perspektiven siehst du für dich nach der Ausbildung?

Ich würde am liebsten übernommen werden und dann schauen, in welchem Bereich ich mich weiterentwickeln kann. Vielleicht später noch eine Weiterbildung machen – da stehen einem ja viele Türen offen.

Würdest du die Ausbildung weiterempfehlen – und warum?

Ich würde die Ausbildung in der Verwaltung weiterempfehlen. Sie bietet einen sicheren Arbeitsplatz, geregelte Arbeitszeiten und eine faire Bezahlung und das auch schon während der Ausbildung. Besonders schätze ich die abwechslungsreichen Aufgaben und die Möglichkeit in den unterschiedlichen Fachbereichen mitzuarbeiten.

Die Arbeit ist strukturiert und verantwortungsvoll, da man direkt zum Funktionieren der öffentlichen Verwaltung beiträgt. Wer gerne sorgfältig arbeitet, den Umgang mit Menschen mag und klare Abläufe schätzt, ist hier genau richtig.

Auch die Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten machen den Beruf langfristig attraktiv.

Also Ja! Man bekommt richtig viel mit, es ist abwechslungsreich, und die Arbeit hat einfach Sinn. Außerdem ist es eine solide Grundlage für alles, was danach noch kommen kann.

Welchen Tipp würdest du neuen Azubis geben?

Habt keine Angst, Fragen zu stellen – lieber einmal zu viel als zu wenig. Und zeigt Interesse, auch wenn das Thema erstmal nicht so spannend wirkt! Am Anfang weiß niemand alles, aber man wächst mit der Zeit rein.

Und: Nehmt jede Abteilung als Chance, was Neues zu lernen.


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